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Bahianus News
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ACHTUNG DIESER EINTRAG IST NUR FÜR TAUCHER MIT EINEM MINDESTALTER VON 18 JAHREN UND IM BEISEIN IHRER UR-UR-GROSSELTERN GEEIGNET!!!
Der Atlantik, unendliche Weiten…
Logbucheintrag 5023 und 3614 des Bahianus, Atlantische Zeit: 13:40 Uhr, 1. Mai 2010.
Taucher: Michaela, Michael, Tobias, Ebse, Roy. Tauchplatz: Windsurfer, Playa Grande, Puerto del Carmen.
Diesen Sonnabend wird keiner von uns vergessen: Roy (60 Jahre!) machte im Rahmen des CMAS 1* Kurses seinen ersten Freiwassertauchgang. Er brillierte in Performance und taucherischem Verhalten, beherrschte alle Übungen perfekt und bekam dafür prompt zwei Engelhaie geschenkt. Dem nicht genug, Michaela entdeckte ein selten gesehenes Phänomen: Zwei Tintenfische zeigten einen enormen Farbwechsel und dann griffen sie einander an und fraßen einander auf (so es zunächst schien). Anhand der recht konstanten, rhythmischen Bewegungen in engster Umarmung kamen wir zu dem Schluss, dass sie gerade reproduzierten, sprich: sie sorgten fröhlich für Nachwuchs!
Michael versuchte sich als Paparazzi mit einer alten CANON IXUS, verzeiht uns daher bitte die schlechte Bildqualität.
Unser alter Atlantik hält immer wieder Überraschungen für uns bereit, es gibt immer wieder etwas Neues zu entdecken!
Eure drei M´s
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Vor langer Zeit saß ich auf einem Schaukelstuhl auf der hölzernen Veranda eines Hauses direkt am Meer auf Tavernier Key (Florida) und las Jules Vernes „10.000 Meilen unter dem Meer“. Die rote Sonne versank im Meer als mir klar wurde, dass ich Taucher werden würde.
Das ist viele Jahre her und erst vor wenigen Tagen durfte ich meinen fünftausendsten Tauchgang erleben. Faszinierend und schön wie in den ersten Tagen, Wasser ist eben mein Element. Ich bedanke mich hier bei all meinen Taucherfreunden und natürlich auch bei meiner zuverlässigsten Tauchpartnerin und lieben Ehefrau Michaela für all diese wunderbaren Erlebnisse, die ich unter Wasser mit Ihr und Euch teilen durfte.
Nun lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass aus den 5.000 die 10.000 schönsten Erlebnisse werden, ich verlasse mich auf Euch, Euer Michael
Post scriptum: Keine Angst, mir ist noch keine rote Wollmütze gewachsen!
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Der Atlantik, unendliche Weiten…
Logbucheintrag des Bahianus 4993, Tauchplatz: Blue Hole, Playa Barilla. Wir schreiben den 6. April 2010. Maximale Tauchtiefe ??? Meter, Tauchzeit: 52 Minuten. Einstieg 6:03 h, Ausstieg 6:55 h. Tauchpartner: Tobias und Stefan.
Unsere beiden Tauchlehrer 1* und 2** in Späh schreiben Geschichte beim Bahianus. Zu unchristlicher Zeit um 5:15 holte ich unsere beiden Helden von ihrer Dienstwohnung ab und wir fuhren durch das nächtliche Puerto del Carmen nach Playa Barilla. Das Einbriefen und packen hatten wir schon am Vorabend erledigt, also hieß es für diesen nächtlichen Morgen nur noch Tauchen!
Gegen 6:00 h stiegen wir in den schwarzen, ruhigen Atlantik. Schon beim Abtauchen erstaunte uns die glasklare Sicht des ruhigen, spiegelglatten Ozeans. Als wir unsere Lampen einschalteten, stieben unzählige Goldstriemen durch unsere Lichtkegel. Wir tauchten weiter in Richtung des `Blue Hole´ Tunnels und entdeckten im khakifarbenden Sand etliche Abdrücke von Engelhaien. Wir fanden aber weder Sandhaie noch Stechrochen. Der Meeresboden allerdings bot sich in seiner ganzen Schönheit: Weiße Zylinderrosen wuchsen in Wäldern aus dem tagsüber kargen Sandgebiet. Wir tauchten tiefer bis zum `Zuckerhut´ und begegneten einer recht großen Bernsteinmakrele. Auf dem Rückweg in Richtung der Mole kam dann ein stattlicher Schatten zwischen Bojenseilen auf uns zu: ein Hai! Nein, kein bei uns üblicher Engelhai, sondern ein Hochseehai, mit seinem torpedoförmigen Körper und seiner grauen Ober- und seiner weißen Unterseite. Unbeeindruckt von unserer Existenz und unseren Unterwasserlampen, schwamm der Hai in einer Entfernung von ca. acht Metern an uns vorbei und verschwand gemütlich in der Tiefe! Was für ein Tauchgang! Eine eindeutige Identifizierung des Haies müssen wir Euch leider schuldig bleiben, denn es war noch dunkel, aber eines können wir verifizieren: Länge mindestens einen Meter zwanzig , typische Haiform: spitze Finne und halbmondförmige Schwanzflosse, horizontale Brustflossen, übliche Färbung: grau oben, weiß unten.
Fazit: Liebe Freunde, verpasst nicht den nächsten Early Morning Dive!
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Liebe Freunde und Taucher!
Es ist einmal wieder `Semana Santa´, die Osterwoche! Wir haben für diese Zeit schönes Wetter zu erwarten, die nord-österlichen Passatwinde erfrischen unsere Insel und der ablandige Wind sorgt für perfekte Tauchbedingungen in Puerto del Carmen und Umgebung.
Unser Sommerteam für 2010 (siehe News!) hat sich eingefunden und wird gerade auf eure Bedürfnisse vorbereitet. Gute, nette Jungs haben wir da bekommen, dass können wir Euch schon jetzt mitteilen.
Wir haben zwar im letzten halben Jahr keine neuen Tauchplätze für Euch finden können, dafür habt Ihr aber mit unserem neu eingeführten Nitrox 28 (`Safe Air´ und `Bauer Pure Air´ zertifiziert) völlig neue Möglichkeiten, das Potential unserer vorhandenen Tauchplätze zu nutzen. Wir können Euch jetzt längere Grundzeiten in anspruchsvollen Tiefen und noch sicherere Tauchgänge bieten.
Wettertechnisch ist zu berichten, dass sich unser lieber Atlantik scheinbar weiterhin erwärmt: Die Algenblüte hat viel früher eingesetzt als in den vorangegangen Jahren. Unsere Sichtweiten sind daher zurzeit etwas limitierter (15 bis 20 Meter Sichtweite), aber der Fischreichtum ist immens gestiegen!
Auch in Puerto del Carmen hat sich einiges getan: Die Promenade ist fertig gestellt und ihr könnt jetzt die längste Strandpromenade Europas genießen (13 Kilometer!).
Am 22. Mai findet auf Lanzarote wieder der IRONMAN Triathlon statt. Einige unserer Taucher nehmen daran teil. Im letzten Jahr belegte der Bahianus-Taucher Andreas W. sage und schreibe den 14. Platz! Haltet unseren Athleten auch in diesem Jahr die Daumen!
Und nun wünschen wir Euch ein gemütliches, harmonisches Osterfest bei hoffentlich gutem Wetter…
Eure 3 M´s von der Tauchschule Bahianus
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Sie sind da! Unsere fleißigen Flossen für den Sommer 2010.
Als erster kam Tobias. Am 3. März holte ich unseren jungen, sportlichen Anwärter zum Tauchlehrerassistenten vom Flughafen ab. Schon am nächsten Tage musste Tobias mit gerade einmal 27 Tauchgängen die erste simulierte Rettung eines verunfallten Tauchers durchführen: nicht schlecht! Dann absolvierte Tobias einige Gruppenführungen in Playa Chica: Keine Beanstandungen! Glückwunsch an Tobias und auch an seinen vorhergehenden Tauchausbilder.Wenig später stieß Stefan zu unserem Team: TL* mit viel Ambitionen und Talent. Außerdem wurde dieser Stahl nicht nur gehärtet, sondern `gekrompt´ (letzter Tauchtrainer Thomas Kromp, Barakuda Head-Office). Leider wäre er vor zwei Tauchgängen fast von einem Engelhai verschlungen worden (…der arme Hai!), was ein Verlust.
Bei Bahianus tut sich was, schaut doch mal wieder rein!
Alles Liebe,
Michael&Michaela&Mark
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Der Atlantik, unendliche Weiten…
Logbucheintrag des Bahianus 4965, Tauchplatz: Kathedrale, Playa Chica, Puerto del Carmen. Wir schreiben den 6. März 2010. Maximale Tauchtiefe 32 Meter, Tauchzeit: 22 Minuten. Tauchpartner: Tobias und P.
An einem herrlich sonnigem Wintertag auf Lanzarote (Temperatur 23 Grad, also für unsere Verhältnisse ziemlich kalt!) versuchte sich unser Professor P. in Unterwasserorientierung. Ziel: das erfolgreiche Finden der Kathedrale in Playa Chica und das sichere Erreichen des kleinen Strandes.
Gegen 10 Uhr morgens, der Atlantik war spiegelglatt, gingen wir zu dritt ins Wasser. Nach der O.K. Abfrage gab uns P. das Zeichen zum Abtauchen. Und dann ging es los …-… ein sich selbst als unsportlich beschreibender Mensch pflügte mit Warp 10 durch den Atlantik, einen fast horizontalen Schwall Luftblasen hinter sich lassend. Ich selbst tauchte mit meinem Trockentauchanzug am Ende der Gruppe. Nach fünf Minuten kochte ich bereits in meinem Trocki. Zackenbarsche stoben in alle Richtungen davon, als dieser menschliche Torpedo binnen elf Minuten die Höhle erreichte! Dann, ohne Pause, sauste P. seinem Endziel, dem Strand entgegen. In seinem Wirbel verknoteten sich Röhrenaale und selbst Barrakudas erröteten vor Scham ob dieser Geschwindigkeit. Nach sage und schreibe zweiundzwanzig Minuten waren wir wieder in der Bucht und kühlten unsere rauchenden Flossen.
In der dreiunddreißig jährigen Geschichte der Tauchschule Bahianus (ehemals Barakuda Club Lanzarote) wurde die Kathedrale kein einziges Mal in dieser Geschwindigkeit geführt! Einen Glückwunsch an P. vom gesamten Bahianus Team und eine Bitte: Bleib unsportlich!!!
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Seit heute gehört Tobias unserem Team an! In den kommenden Monaten wird er nun seine Ausbildung zum Tauchlehrerassistenten bei uns absolvieren. Wir heißen Dich herzlich Willkommen!
M&M&m
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24.11.2009 BAHIANUS ENTDECKT EINEN HERINGSKÖNIG!
Und wieder gibt es bei uns eine neue Fischsichtung:
Michaels Logbucheintrag 4880, 24. November 2009, 12:42 Uhr; max. Tiefe 32 m, Tauchzeit 38 Min., Tauchpartner: Martina und Constantin.
Auf diesem Tauchgang entdeckten wir auf dem Rückweg vom Blue-Hole (Puerto del Carmen, Mole) in einer Tiefe von nur 13 Metern einen Heringskönig (Zeus faber). Der Heringskönig gehört zu der Familie der Petersfische (…der Legende nach hat der heilige Petrus den Fisch mit zwei Fingern gefangen, daher auch die zwei dunklen `Fingerabdrücke´ auf der Körpermitte des Fisches).
Der Heringskönig ist in der Lage, blitzartig seine Farbe zu verlieren und zu verblassen, was ihn dann wiederum fast unsichtbar macht. Außerdem wirkte unser Exemplar ausgesprochen "scheu"!
Wir halten Euch über weitere Sichtungen auf dem Laufenden!
M&M&m
25.09.2009 BAHIANUS MIX!
Hallo liebe Freunde! Wir haben wieder gearbeitet! Ab Oktober 2009 bieten wir interessierten Tauchern das sicherste Gasgemisch für alle Sporttauchtiefen an: den „Bahianus-Mix“: 28% Sauerstoff + 71% Stickstoff. Mit Nitrox 28 könnt Ihr nicht nur sicherer bis auf Tiefen von 40 Metern abtauchen, da sich die Gefahr einer Stickstoffnarkose stark verringert sondern auch länger Euren Aufenthalt unter Wasser genießen, da sich Eure Grundzeit erheblich erhöht.
Der Partialdruck des „Bahianus-Mix“ erreicht bei 40 Metern den von Barakuda International Aquanautic Club empfohlenen maximalen Partialdruck von 1,4 bar O2, die Gefahr einer Sauerstoffvergiftung ist also innerhalb der Sporttauchgrenzen nicht gegeben.
Solltet Ihr noch nicht im Besitz eines Nitrox Brevet sein, dann wendet Euch doch einfach an Eure Profis vom Bahianus Club Lanzarote.
Bis bald, Eure 3 M´s!
05.08.2009 UNSER NEUER PRAKTIKANT IST DA!
Seit heute ist es soweit: Ronny, der bei uns vor einigen Jahren auf Teneriffa seine Tauchausbildung gemacht hat und uns seitdem auch schon des Öfteren hier auf Lanzarote als Freund und Tauchgast besucht hat, wird nun für einige Wochen als Praktikant „Basisluft“ schnuppern! Mal sehen, ob er sich gänzlich vom Tauchvirus anstecken lässt!
15.07.2009 DAS BAHIANUS TEAM BEGRÜSST SEINEN NEUEN TAUCHLEHRER!
Ab sofort verstärkt Thomas, Barakuda TL*, unser Team! Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit! M&M&m!
02.06.2009 VERÄNDERUNGEN IM BAHIANUS TEAM!
Seit heute gehört Marian nicht mehr unserem Team an. Wir bedanken uns für seine Mitarbeit, wünschen Ihm alles Gute für seine Zukunft und hoffen, dass er das findet, was er sich wünscht! Das Bahianus Team!
23.04.2009 SONDERANGEBOTE IN SCHLECHTEN ZEITEN!
Liebe Tauchgäste, liebe Freunde! In schweren Zeiten muss man halt einmal ein bisschen enger zusammenrücken. Wir haben eine Rezession, deren erster Schlag nun zuerst einmal die Großverdiener traf. Allerdings wird die Hauptlast der Krise von den einfachen Leuten getragen werden. Der Bahianus sagt: Wir Taucher halten zusammen! Außerhalb der Hauptsaison gilt bei uns ab sofort ein Rabatt für Schüler, Studenten und Arbeitslose (NEU!). Wir können Euch natürlich nicht bei der Gestaltung der Flugpreise helfen, aber ab jetzt können Arbeitslose unter diskreter Vorlage ihrer Arbeitslosenunterstützung mit einem Sonderrabatt von bis zu 15% rechnen. Für Schüler und Studenten gilt natürlich das Gleiche. Wir hoffen damit allen Tauchwilligen die Möglichkeit einzuräumen, mit uns in den subtropischen Tiefen des Atlantiks um Lanzarote, die Probleme des Alltags zu vergessen. Für genauere Infos, schreibt uns eine kurze Mail und wir antworten Euch schnellst möglich. Euer Bahianus First Aid Club.
12.03.2009 LIEBE FREUNDE DES MEERES!
Der Bahianus hat wieder zugeschlagen und präsentiert Euch nun stolz zwei neue Tauchreviere. Fern ab vom Massentourismus hat unser Bahianus-Team einen mittelschweren Einstieg über Lavafelsen erkundet und betaucht (…näheres zeigen wir Euch dann vor Ort). Das Resultat war erstaunlich: Die Finger einer ganzen Lava-Hand beginnen bei einer eingestürzten Grotte und erstrecken sich bis auf Tiefen von über 50 Metern und mehr. Das letzte Mal sahen wir nicht weniger als 6 Stechrochen, etliche Sternschnecken und jede Menge Schwarmfisch. Ebenfalls fernab von Puerto del Carmen fanden wir einen zweiten, neuen Tauchplatz. Landschaftlich nicht so spektakulär, aber Fisch ohne Ende. Das besondere an dem Platz ist der einfache Einstieg und gute Möglichkeiten, sich gemütlich umziehen zu können und in Ruhe während der Oberflächenpause in der Sonne am Meer chillen zu können. Na, habt Ihr Appetit bekommen?! Keine Sorge, der Bahianus schläft nicht, drum werden wir Euch demnächst mit neuen Tauchplätzen verwöhnen können. Bis bald, Euer Bahianus Exploration Team!
01.01.2009 DER BAHIANUS ERWACHT!
Nach 32 Jahren verwandelt sich der Barakuda Club Lanzarote in den Bahianus Club Lanzarote!
Die Chroniken des Bahianus
Prolog
Palmyra, syrische Wüste im Jahre des Herrn 1889, Frühjahr
Die unbarmherzige Sonne brannte von ihrem Zenit hinab und vermischte den Staub der Wüste mit dem Schweiß der Gräber. Seit dem Morgengrauen arbeiteten die Männer der kaiserlichen archäologischen Akademie Berlin um den Eingang des Wüstentempels freizuschaufeln. Drei Handbreit des Eingangs waren bereits freigelegt als ein Erdrutsch schließlich ein Rechteck aus Kalkstein freilegte.
Sofort drangen drei der Forscher mit entzündeten Armalitlaternen in den Tempel ein, vorsichtig um nicht Opfer von Fallen zu werden, die vor Jahrtausenden von den Erbauern des Tempels zum Schutz gegen Räuber ersonnen worden waren.
Staub rieselte aus den Fugen der Decke des Tempelgewölbes und tanzte in den Lichtstrahlen der Laternen. Spinnenweben hingen wie fadenscheinige Leichentücher herab. Das Licht der Laternen glitt über grob behauende Steinquader und mit jedem Schritt ächzte der Fels über den Köpfen der Forscher. Im Zwielicht wurden in den Stein gemeißelte Reliefs sichtbar. Die antiken Künstler zeigten ein im Meer versinkendes Inselreich. Menschenähnliche Figuren flüchteten in Booten der nahenden Katastrophe. Unterhalb der Insel war ein seltsames Symbol in den Fels getrieben worden.
Schon nach wenigen Schritten stießen die Forscher auf einen riesigen Steinquader. Auf diesem Altarstein hatten sich in den tausenden von Jahren unzählige Schichten feinen Staubes abgelagert. Im Zentrum der Oberfläche gab es eine leichte Erhöhung. In akribischer Arbeit begannen die Forscher, mit feinen Pinseln vorsichtig den Staub von der Erhöhung zu entfernen. Langsam wurde die erste Lage eines Stapels antiker Schriftplatten erkennbar. Es war das erste Mal seit Jahrtausenden, dass ein menschliches Auge diese uralten Aufzeichnungen erblickte. Seltsame Hieroglyphen kamen zum Vorschein: Altägyptisch, Sumerisch, Aramäisch oder gar Atlantisch?! Und dann dieses seltsame Symbol in der Mitte der Oberen Platte fast, wie ein kleines b mit Füssen, nein mit Flossen. Aus dem Hals, nein dem Schnorchel des kleinen b´s perlten Blasen und das b selbst war mit einem magentafarbenen Lack ausgelegt, der in den unendlichen Zeiten unter der Wüste noch immer so frisch schimmerte, als wäre er erst gestern aufgetragen worden. Das Symbol auf der Schriftplatte war das Selbe wie auf dem Wandrelief. Den Wissenschaftlern liefen Schauer über die Körper. Nun konnte das Geheimnis des ewigen Tauchers gelüftet werden. Sie hatten sie endlich gefunden:
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